Jagdfieber

Open Season

Wertung:
Kinostart: 2006

Boog ist ein zahmer Bär, der bei seiner Pflegerin in der Garage wohnt und jeden Tag in einer Grizzly-Show für Kinder auftritt. Elliot ist ein Hirsch, der von einem Jäger angefahren, gefangen und in die Stadt gebracht wird. Als Boog ihn etwas widerwillig vor dem Jäger rettet, glaubt Elliot einen Freund gefunden zu haben. Doch das sieht Boog ganz anders.

Elliot sucht Boog auf und findet ihn in seiner Garage, von der er völlig fasziniert ist. Boog dagegen ist reichlich genervt von dem vorlauten und hyperaktiven Hirsch. Mit einem Schokoriegel glingt es Elliot aber schließlich der großen Bären zu ködern und für eien Trip in die Stadt zu gewinnen. Dort brechen sie in einen Supermarkt ein, futtern alle möglichen Süßigkeiten und verwüsten den Laden. Als die Polizei eintrifft liegt Boog auf dem Boden, der Zucker hat bei ihm drogenähnliche Zustände ausgelöst.

Der Sheriff rät seiner Pflegerin ihn in die Wildnis zu entlassen. Damit die Jäger, die zur bevorstehenden Jagdaison in die Stadt kommen, in nicht erscheissen soll er oberhalb des Wasserfalls weit ab der Stadt ausgesetzt werden. Dies geschieht auch, mit Elliot im Schlepptau.

Boog allerdings sehnt sich nach seiner Garage und will unbedingt zurück in die Stadt. Aufgrund seines schlechten Orientierungssinns und der vollmundigen Versprechung von Hirsch Elliot den Weg zu kennen, begeben sie sich gemeinsam auf den Weg zurück.

Dabei schlägt dem Grizzly im Wald viel Abneigung entgegen und Elliot stellt sich als Außenseiter einer Gruppe Hirsche heraus.

Beim überqueren eines Biberdamms bricht dieser und sie werden mit den anderen Tieren ins Tal gespült. Genau dorthin wo die Jagdsaison begonnen hat.

Um nicht als Trophäe an einer Wand zu enden beschließen sie, angeführt von Boog, den Kampf gegen die Jäger. Der Kampf der Tiere gegen die Menschen ruft auch die Medien hervor, und als Pflegerin Beth das sieht fährt sie in die Natur um Boog wieder zu sich ins Haus zu holen.

Für Boog ist Elliot aber mittlerweile zu einem Freund geworden und auch die anderen Tiere sind ihm nun wohlgesonnen. Er beschließt im Wald zu bleiben.

Fazit

Jagdfieber verspielt letztlich über die Länge des Films zu viel Potential. Erst am Ende kommt es zum extrem lustigen Kampf der Tiere gegen die Jäger. Davor plätschert der Film eher vor sich hin, die Gags sind nicht besonders neu oder originell. Man fühlt sich immer wieder an Shrek und dessen Esel erinnert. Für Kinder ist vor allem Jäger Shaw zu beängstigend. Die fiesen und kampfbereiten Eichhörnchen hätte man öfter in Szene setzen sollen, ähnlichen den Pinguinen in Madagascar 2.

So bleibt ein lauwarmer Film, der die wirkliche Gagbombe zu spät zündet und dazwischen nur spärlich mit lustigen Runninggags wie einem Stachelschwein auf der Suche nach einem Kumpel aufwarten kann.

Kommentare
1
Tata

Absoluter Crap, lang nicht mehr so einen Käse gesehen...


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